VIPe – Vibe Inspired Prompt Engineering

VIPE‑Coding vs. VIPe – Warum Vibe‑Inspired Prompt Engineering mehr ist als nur ein Stil

Es gibt Momente in der Tech‑Welt, in denen zwei Begriffe fast gleich aussehen – aber völlig unterschiedliche Welten beschreiben. VIPE‑Coding und VIPe – Vibe‑Inspired Prompt Engineering gehören genau in diese Kategorie.

Beide klingen ähnlich. Beide wirken modern. Beide versprechen Effizienz. Doch nur einer davon ist ein Framework, das Webentwicklung, Kreativität und KI‑Architektur miteinander verschränkt: VIPe.

VIPE‑Coding: Der generische Begriff

VIPE‑Coding ist ein typischer Tech‑Begriff, wie er in vielen Projekten auftaucht: ein Akronym, das für Geschwindigkeit, Pragmatismus oder interne Prozesse stehen kann. Es ist nicht geschützt, nicht formalisiert und nicht an eine Methodik gebunden.

VIPE‑Coding ist damit ein Coding‑Stil, aber kein Engineering‑Framework.

Es beschreibt, wie man schreibt – nicht, wie man denkt.

VIPe – Vibe‑Inspired Prompt Engineering

Der Claim, der den Unterschied macht

VIPe ist kein Zufallswort. Es ist ein bewusst gesetzter Claim: Vibe‑Inspired Prompt Engineering – mit kleinem e, weil es nicht um Ego geht, sondern um Engineering.

VIPe ist ein formaler, dokumentierter Prozess, der kreative Visionen in reproduzierbare Prompt‑Architekturen übersetzt. Es ist die Brücke zwischen:

  • subjektiver Stimmung
  • objektiver Struktur
  • und technisch verwertbarem Output

Während VIPE‑Coding ein Stil ist, ist VIPe ein Framework.

Der VIPe‑Framework: Die vier Phasen

1. Vision – Der Vibe wird dekonstruiert

Der Prozess beginnt nicht mit Code, sondern mit Atmosphäre. Ein Vibe ist schwer greifbar – und genau deshalb wird er in VIPe systematisch zerlegt:

  • Referenzen
  • Farbpaletten
  • Typografie
  • Tonalität
  • Interaktionsmuster

Das Ergebnis: ein Vibe‑Sheet, das die kreative Intuition in technische Attribute übersetzt.

2. Interpretation – Die Prompt‑Strategie entsteht

Jetzt wird aus Gefühl Struktur.

  • Persona‑Definition
  • Prompt‑Techniken (Few‑Shot, CoT, Constraints)
  • Rollenverteilung (System/User)
  • Formatierung (JSON, Markdown, Hybrid)

Das Ergebnis: ein Prompt‑Design‑Dokument, das wie ein Architektengrundriss funktioniert.

3. Prompt – Die technische Generierung

Hier wird der Plan ausgeführt:

  • finaler Prompt
  • technische Vorgaben
  • Code‑Snippets
  • Ausführung im Zielsystem

Das Ergebnis: Output + Prompt‑Log – versioniert, nachvollziehbar, reproduzierbar.

4. Evaluation – Das Quality Gate

VIPe endet nicht beim Output. Es endet bei der Messbarkeit.

  • technische Korrektheit
  • Responsivität
  • Vibe‑Fidelity (Skala 1–10)
  • Abweichungen
  • Empfehlungen

Das Ergebnis: ein Evaluation‑Report, der die nächste Iteration vorbereitet.

VIPe ist damit nicht nur ein Begriff – es ist ein Standard, der Webentwicklung und KI‑Arbeit auf ein neues Level hebt.